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DER SPAZIERGANG

Mirabell-Gärten & The Sound of Music: Der Spaziergang zu Ihrem Konzert

Die kostenlosen Barockgärten, die Sie auf dem Weg zur Halle durchqueren, gehören zu den am häufigsten gefilmten Filmsets der Welt – hier ist, worauf Sie auf dem Weg hinein achten sollten.

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Der berühmteste Garten Salzburgs – und der Eintritt ist kostenlos.

Die Mirabell-Gärten wurden zwischen 1687 und 1689 in ihrer formalen Barockgestaltung angelegt, nach Entwürfen, die mit Johann Bernhard Fischer von Erlach in Verbindung gebracht werden – geometrisch, symmetrisch und ab sechs Uhr morgens für jedermann kostenlos zugänglich. Für Konzertbesucher sind sie ein Geschenk: Kommen Sie früh, und Sie können auf dem Weg zum Saal einen der schönsten Gärten Österreichs im Abendlicht durchwandern. Das macht aus dem Konzert einen richtigen Anlass – und kostet keinen Cent extra.

Do-Re-Mi, der Pegasus-Brunnen und die Stufen

Falls Ihnen die Gärten bekannt vorkommen, dann deshalb, weil die von Trapp-Kinder hier in „The Sound of Music“ „Do-Re-Mi“ singen. Der bronzene Pegasus-Brunnen – ein geflügeltes Pferd auf einem Sockel – ist genau der Ort, um den sie tanzen, und die breiten Steinstufen hinauf zum Rosenhügel sind jene, auf denen sie sich für das Finale des Liedes in Reih und Glied aufstellen. Wenn Sie vor Ihrem Konzert am Brunnen stehen, befinden Sie sich auf einem der am häufigsten gefilmten Filmsets der Welt – auf dem Weg, die Musik von Salzburgs anderem Lieblingssohn zu hören.

Der Zwergengarten, der Heckentunnel und die Fechter

Abseits des berühmten Brunnens bergen die Gärten stillere Genüsse, die ein paar Minuten wert sind: den Zwerglgarten, eine Reihe komischer Marmor-Zwergenstatuen, die zu den ältesten ihrer Art in Europa zählen sollen; einen grünen Hecken-Tunnel; und die Statuen des Borghese-Fechters, die auch im Film vorkommen. Nichts davon dauert lange, und alles ist kostenlos – die ideale Möglichkeit, die Stunde vor einem Konzert um acht Uhr mit etwas Einprägsamerem zu füllen, als in einem Café zu warten.

Hinauf über die Engelsstiege in die Halle

Wenn es so weit ist, verlassen Sie die Gärten und steigen die Donnerstiege hinauf – die marmorne „Engelsstiege“, die um 1726 von Georg Raphael Donner geschaffen wurde und von einer Schar pummeliger Stein-Cherubim – Putti – gesäumt ist, über die auch die Kinder aus „The Sound of Music“ hinunterliefen. Es ist ein wahrhaft wunderschöner Zugang zu einem Konzert: durch einen weltberühmten Garten, vorbei an Marmorengeln und hinein in einen goldenen Saal, in dem einst Mozart spielte. Nur wenige Konzerte weltweit sind über einen schöneren Weg zu erreichen.

Zwei Salzburgs, eine Adresse

Was den Abend besonders macht, ist die stille Vereinigung der zwei Dinge, für die Salzburg am berühmtesten ist. Mozart und The Sound of Music werden üblicherweise als getrennte Touristenpfade vermarktet – doch in Mirabell treffen sie sich unter einer Adresse: Man durchschreitet den beliebtesten Filmgarten, um einen Saal zu erreichen, in dem der echte Mozart musizierte. Früh zu kommen und durch die Gärten zu schlendern, ist keine Wartezeit vor dem Konzert – es ist die erste Hälfte des Erlebnisses.

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Sie sind noch unentschlossen zwischen Konzert und Nachtleben?

Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse und ungefähr, wann Sie in Salzburg sind – wir schicken Ihnen eine kurze Übersicht, wie sich die Mirabell-Konzerte und die anderen Mozart-Abende der Stadt unterscheiden, wie ein Abend im Marmorsaal ist und wie Sie ihn planen.

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